Lesezeit < 1 Minute

Die Alemannia, finanziell ordentlich angeschlagen, kann sehr wahrscheinlich mit einer Bürgschaft über 5,5 Millionen Euro seitens der Stadt Aachen rechnen. CDU und FDP sind tendenziell für eine Bürgschaft. Die SPD wartet noch einen Wirtschaftsprüferbericht ab – ist aber auch nicht abgeneigt. Die Bürgschaft soll an strenge Bedingungen geknüpft sein. Derzeit prüft der Regierungspräsident ob Ratsmitglieder, die eine Alemannia-Anleihe besitzen, befangen sind und somit bei der morgigen nichtöffentlichen Sitzung des Stadtrates nicht über die Bürgschaft abstimmen dürfen.

Obwohl die Lage sehr ernst ist und die Alemannia bis nächste Woche der DFL die entsprechenden Finazierungsunterlagen für die Lizenzvergabe einreichen muss, geht man von einer positiven Entscheidung der Stadt aus. Schließlich würde der Stadt in den kommenden Jahren ein zweistelliger Millionenbetrag entgehen, wenn Pachtverträge und weitere Vereinbarungen nicht bedient werden.

weitere Artikel :


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.