APAG contra Alemannia

So sieht doch eine freundschaftliche und faire Partnerschaft aus oder ? Kaum hat die Aachener Parkhaus GmbH (APAG) nun das Parkhaus am Tivoli übernommen, fällt man der Alemannia gleich mit einer Marketingaktion in den Rücken. VIP-Parkplätze gibt’s an Spieltagen jetzt nämlich für 10 € – bei der APAG.

Für Inhaber eine (Dauer-)Eintrittskarte kostet das Parken über die Alemannia 15 € am Spieltag. Eine “Dauerparkoption” kostet umgerechnet 14,70 €/Spieltag (250 € / Saison). Der treue Fan ist mal wieder der Dumme. Diesmal hat aber nicht der Verein oder die GmbH Schuld, dies hat alleine die APAG zu verantworten.

Da hat man anderthalb Jahre Stress und Zoff wegen dieses Parkhauses gehabt und es endlich geschafft den unter Herrn Appel (damals sowohl Geschäftsführer der APAG als auch der Alemannia Aachen Stadion GmbH) geschlossenen Vertrag zu erfüllen, kommt zwei Monate Später diese Aktion…

Nicht nur, das die APAG eine nette Jahresmiete von der Alemannia bekommt, nein, jetzt untergräbt man auch noch die Finanzierung eben dieser. Herr Appel, seinerzeit Geschäftsführer der APAG und Stadion GmbH war ja damals mit an den Verhandlungstischen bzw. hat mit 100%iger Sicherheit in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied die Korrektheit und Tragfähigkeit der Finanzierung im Blick gehabt. Dies darf man berechtigt vermuten, oder ? Denn wenn nicht, dann…anderes Thema.

Und nun geht man als Sponsor (wenn auch unter neuem Geschäftsführer) hin und fällt einem klammen Geschäftspartner in den Rücken. Aber man wirbt dennoch mit der Alemannia als Partner…welch Heuchelei und Frechheit.

Und zum Abschluss des Ganzen noch der Blick zu den Sponsoren: Die zahlen 357 €/ Saison (= 21€/Spieltag). Müssen die sich jetzt verarscht vorkommen…

2 Antworten auf “APAG contra Alemannia”

  1. Das an sich hat natürlich Geschmäckle, jedoch liegt der Fehler wohl eher bei der Alemannia, die diese Vermarktung der Apapg vertraglich hätte verbieten sollen…

  2. Vertraglich hätte man eine Vermietung von Stellplätzen an Spieltagen durch die APAG unterbinden sollen, da gebe ich Dir Recht. Aber selbst wenn dies nicht gemacht wurde, ist man immernoch gegenseitiger Geschäftspartner und irgendwie finde ich das ganze eine Sauerrei. Es zeigt, dass man sich nicht wirklich “grün” ist und es scheinbar kein gemeinsames Bestreben gibt, dass Parkhaus so gut wie möglich auszulasten.

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