ene Öcher

3:3 – nur ein Ei aus Ingolstadt

Diese 90. Minute… diese Saison ist sie eher Fluch als Segen für die Alemannia. Da erkämpfst und verdienst Du Dir eine 3-1 Führung – auswärts – und wirst um das so wichtige Erfolgserlebnis gebracht. Da fällt einem echt nichts mehr ein. Als Schiedsrichter hätte ich nicht noch einen Sonderbericht angefertigt, sondern überlegt, wie ich den DFB überzeuge, die gelbe Karte gegen Olajengbesi zu annullieren.

Denn abgesehen von dieser „Glanzleistung des Unparteiischen“ war die 20-stündige Tour jede Minute wert und auch wenn man nach dem Abpfiff an so ziemlich allem zweifelte, kehrte auf der Rückfahrt dann doch schon wieder ein wenig Zuversicht und Hoffnung zurück.

Die Leistung war kein Vergleich zu den bisherigen Partien und nach dem Heimspiel gegen Fürth bleibt die Erkenntnis, dass unter Ralf Aussem der bisher beste Fußball gezeigt wurde. Mit der Einstellung wie gestern und dem nötigen Grell, sehe ich uns noch nicht in der dritten Liga.

Keine Frage, dass es schwer wird – aber noch ist es halt möglich! Ich kann daher nur an alle Fans und Sympathisanten der Alemannia appellieren: Kommt zum Tivoli und fahrt zu den Auswärtsspielen! Feuert die Jungs an, damit der letzte Strohhalm fester angepackt werden kann.

Es bleibt am Ende dieses Artikels – bei einem Sieg wäre er etwas anders ausgefallen – noch ein wichtiger Dank offen: Danke an alle Sponsoren und Gönner, die die Fanbusse gestiftet haben. Dank Euch waren einige Aachener dabei, die für eine richtig gute und andauernde Anfeuerung sorgte. Auch an die Firma Nobis ein großen Dank für frische Croissants und Streuselbrötchen (am Ostersonntag!) in allen Bussen.

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