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Volleyball Alemannia AachenWas ist nur los in und mit diesem Verein? Klappt überhaupt noch was bei der Alemannia? Abgesehen davon, dass den Fans und den Stadtvätern von Seiten der Insolvenzverwaltung weiterhin ein utopischen Verbleib in der dritten Liga suggeriert wird, übt das Präsidium der Alemannia den Verrat am Verein und an der derzeit erfolgreichsten Abteilung: den Ladies in Black.

1998 begannen meine regelmäßigen Besuche am Tivoli – und es gab seither nur den Fußball. Im Laufe der letzten Jahre gewann aber auch die Volleyballabteilung immer mehr an Zuneigung. Da war eine klasse Stimmung, eine unbeschreiblicher Sportsgeist – ein schwarz-gelbes Gefühl welches beim Fußball immer mehr schwand.

Verantwortlich war nicht etwa „der Murks auf dem Rasen“, vielmehr waren – und sind(!) – es die Begleitumstände. Während die Volleyballer ehrenamtliche Kräfte mobilisierten und diesen auch ein Zugehörigkeitsgefühl gaben, ließ dies bei der Alemannia immer mehr nach. Der Fan und das Mitglied wurden immer unwichtiger. Ja regelrecht nervend und unerwünscht.

Als dem Hauptverein zugehörige Abteilung war man als Bundesligist auf Gelder des Vereins angewiesen. Einen Zuschuss brauchte man jährlich – konnte ihn aber auch jährlich immer weiter senken. Mittlerweile kann sich die Abteilung sogar vollständig selber tragen.

Nachdem Erik Meijer während einer Jahreshauptversammlung im Jahre 2011 auf unangebrachte Weise gegen die Abteilung wetterte, entschloss ich mich die Abteilung zu wechseln. Ich gehe weitaus seltener zu den Ladies, kenne nicht mal alle Regeln – aber die ehrliche und aufrichtige Arbeit konnte ich so am besten würdigen.

Es zeichnet sich aber nun ab, dass man die Abteilung Volleyball abstoßen wird. Die erfolgreichen Ladies in Black werden sich entweder einem anderen Verein anschließen müssen oder neu gründen.  Für das Präsidium die Gelegenheit den ewigen Klotz am Bein endlich los zu werden.

Dabei geht es nur um die Unterschrift unter die Lizenzunterlagen. Aber Helmut Kutsch, Oliver Laven, Dr. Christoph Terbrack und Stephan Grießer wollen diese nicht leisten. Bis Montag müssen die Lizenzunterlagen unterschrieben sein.

Wie lange wollen wir Mitglieder uns diese Hinrichtung des e.V. eigentlich noch ansehen? Entweder man versucht noch zu retten, was zu retten ist – oder wir sammeln wirklich schon mal für die Beerdigung. Den Ladies in Black wird es nicht helfen. Vermutlich wird es schwarz-gelben Profisport somit bald nicht mehr geben – Beiträge wie diesen hier von Kumpel Moritz werden Geschichte sein…


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