Es wirkte ein wenig wie eine Wagenburg aus den einschlägig bekannten Wild-West-Filmen. Auf dem Aachener Bendplatz standen sie am Wochenende im Quadrat die Buden, Zelte und Wagen mit Köstlichkeiten aus aller Welt. Ein kleiner Eindruck.

Genug Auswahl gab es auf jeden Fall. Von Klassikern wie Pizza, Pasta und Pommes, bis hin zu afrikanischen Spießen, mexikanischen Tortillas und Tofufritten. Jeder kam auf seine Kosten. Doch so mancher schien andere Erwartungen gehabt zu haben. So der folgende aufgeschnappte Dialog am Nebentisch

Er: „Also ich hatte es ja ganz anders erwartet! Ich habe gedacht, die bauen hier einen Grill neben dem anderen auf.“
Sein Sohn: „Aber Pap‘, hier gib es ja Essen aus aller Welt. Das was Du meinst sind die Grillmeisterschaften.”

Dem Papa jedenfalls war dann Currywurst mit Fritten das Essen der Wahl. Weltoffen kann man so sagen. Doch nicht nur ihn sah man mit den Evergreens der kulinarischen Alltagsgerichte, nein, eine ganze Menge Leute wollte Burger, Döner und eben Fritten. Apropos Fritten: die bereits erwähnten Tofufritten wurden heiß beworben, wie oft sie auch erworben wurden? Unbekannt.

Tofufritten

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Eine lange Schlange gab es auch bei dem wohl exotischsten Angebot: Maden, Würmer und Heuschrecken. Manche Kinder zeigten sich deutlich probierfreudiger. „Schau mal Papa, ich habe Heuschrecken!“ und dann aß das kleine Mädel tapfer das knusprig frittierte Insekt. Der Gesichtsausdruck von Papa: unbezahlbar.

Potential hat es definitiv das Street Food Festival, doch auf dem Bendplatz müsste es dann etwas größer sein. Hintergrund könnte des Konzept sein 3€ Eintritt zu zahlen. Wäre es zum Beispiel in der Innenstadt, wäre dies nicht so einfach umsetzbar – aber die wesentlich tollere Location.

Mich haben die Afrikanischen und Asiatischen Gerichte überzeugt und das Pulled Pork zum Abschluss war auch sehr lecker. Ich gehe gerne wieder hin und hoffe auf etwas geringere Preise. Die waren nämlich schon an der Grenze.

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