2xAlemannia, 2xHeimsieg - GEILNach den letzten turbulenten Tagen rund um die Jahreshauptversammlung und die Länderspielpause, war ich nach 21 Tagen richtig heiß auf das Heimspiel gegen die Löwen auf dem Tivoli. Dass am Abend auch noch das Heimspiel der Ladies in Black gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Vilsbiburg anstand, machte den Tag komplett schwarz-gelb. Und wie!

Bei Nieselregen und ungemütlichen 11 Grad empfingen Höger, Stieber und Co. den frisch geretteten Tabellennachbarn aus München zum 6-Punkte-Spiel. Im Kampf um die begehrten TV-Gelder stehen gerade die Alemannia und 1860 unmittelbar nebeneinander und wer am Ende der Saison die Nase vorne hat bekommt ordentlich mehr TV-Gelder im nächsten Jahr. So oder so: Es stand viel auf dem Spiel.

Da ich eh nicht der Mann für Spielberichte bin, verweise ich auf den in den nächsten Tagen folgenden Bericht unseres Fanclubs, den offiziellen der Alemannia oder alternativ den des Kickers. Auf jeden Fall ein verdienter, wenn auch phasenweise glücklicher Heimsieg, der aber mal so richtig gut tat und zudem mit Högers tollem Tor die ganzen Nebenschauplätze der vergangenen Wochen für 90 Minuten vergessen ließ. Danke Danke!

Konzentration am NetzDie Vorfreude auf ein weiteres Heimspiel der Alemannia an diesem Tag war nun noch größer und auch dank der sensationellen Siege gegen Stuttgart und in Potsdam, war eine tolle Stimmung bei den Ladies in Black gewiss. Mit den Roten Raben Vilsbiburg kam nun auch nicht irgendwer, sondern der Meister und aktuell auf Platz 2 liegende Top-Verein war Favorit und wurde dennoch in bester Alemannia-Manier niedergekämpft.

Die ersten beiden Sätze gingen zwar knapp an den Gast und hatten es schon in sich: Alemannias Kapitänin Bednarova und auch Trainer Falter sahen im zweiten Satz sogar die rote Karte. Der Unparteiische agierte mehr als unglücklich in einigen vorangegangenen Entscheidungen. So führte der Favorit etwas glücklich 0:2 und es folgte eine Demonstration der Marke Alemannia!

Im dritten Satz ließen die Hausherrinnen den Gästen keine Chance und gewannen auch Satz Nummer vier, was nur eins bedeutete: Tiebreak! Alleine der Umstand dem Meister ein 0:2 abgenommen zu haben war sensationell aber dann im Tiebreak einen Matchball abzuwehren und im Anschluss selber das Spiel für sich zu entscheiden war schlichtweg eines: unglaublich!  Das war ganz großer Sport und ist auch am nächsten Tag kaum in Worte zu fassen. Daher auch hier ein ehrliches, lautes und von Herzen kommendes Danke Danke!

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