In eigener Sache: Social-Media-Dienste entfernt

facebook-76536_1280In eigener Sache: Aufgrund des heutigen Gerichtsurteils des Landgerichts Düsseldorf habe ich sämtliche Widgets, Plugins & Erweiterungen zu Diensten von Drittanbietern entfern. Like-Button von facebook, „Gefällt-mir-Box“ von facebook sowie die letzten Einträge von Twitter sind bereits verschwunden. Eingebettete Inhalte von youtube und facebook werden in Kürze folgen. Hier muss ich allerdings händisch an die Inhalte (Artikel, Seiten, etc.). Trotz der ausführlichen Datenschutzerklärung auf meiner Seite, reicht dies laut Gerichtsurteil nicht aus.

Ich verwende keine der Daten – weder für private noch kommerzielle Interessen. Lediglich schaue ich, welche Browser die Besucher nutzen, um die Webseite entsprechend kompatibel zu halten.

Das Gerichtsurteil ist ein harter Schlag gegen das dynamische Internet. Sämtliche Einbindungen sind in der aktuellen Form nicht möglich. Daran halte ich mich, auch wenn diese Praxis dafür sorgt, dass ich zukünftig die Artikel weitaus eingeschränkter gestalten kann.

Dass sich das Gericht mit dem Thema Datenerhebung, Datenschutz und Weitergabe von Daten beschäftigt begrüße ich sehr wohl, doch empfinde ich das Urteil als inkompetent. Die Richter haben sich nicht ausreichend mit der Frage beschäftigt, wie Internet heutzutage funktioniert.

Ich weiß, dass die Teilen-Funktion bzw. das “like” gern genutzt wurde. Ich bedaure diesen Schritt, halte mich aber damit an geltendes Recht. Ich bitte um Verständnis.

3 Antworten auf “In eigener Sache: Social-Media-Dienste entfernt”

  1. Hallo André, danke für deinen Kommentar. Ich hatte die Social-Media u.a. viel 2-Click-Buttons integriert. Wie im Link auch zu lesen ist, besteht ein Restrisiko. Als Betreiber eines privaten Blogs gehe ich das Risiko nicht ein.

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