#5 Die größten Alemannen von André Bräkling

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André Bräkling, Vorsitzender und Sprecher der Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fanclubs e.V. hat ebenfalls seine größten Alemannen mit einer 4-4-2-Formation zu Papier gebracht. 

Tor:

André Lenz – „Jetzt falle ich nicht mehr so tief.“ Alleine für diesen Satz hat er sich für die Elf qualifiziert, wobei sich die Konkurrenz auf der Position ebenso sehen lassen kann, auch wenn die Torhüter in den letzten Jahren bei uns einen schweren Stand hatten.

Abwehr:

Willi Landgraf – Zum ewigen Willi muss ich ja hoffentlich nichts sagen? Auf der rechten Seite gibt es nur eine Regel: Entweder kommt der Ball oder der Gegenspieler an Willi vorbei, aber nie beide. Und das bei einer Blickhöhe knapp über der Grasnarbe!

Marcus Hoffmann – Der Mann, der bei unserer aktuellen Elf für mich das Gesicht der Stabilität ist. Seine Verpflichtung in der letzten Winterpause war eine der besten Entscheidungen, die seit langem bei Alemannia getroffen wurden.

Moses Sichone – Nicht nur durch den Dauerkarten-Sport („Jetzt bist Du dran!“) unvergessen. Er hat bei mir oft Herzrasen verursacht, aber zumindest meistens war offenbar ein Plan dabei.

Thomas „Die Axt“ Stehle – Ein kompromissloser Verteidiger, der aber trotz des martialischen Spitznamens nie übertrieben unfair agierte.

Ein „echter“ Linksverteidiger fehlt mir zwar, aber der beidfüßige Hoffmann wird die Position sicher gut ausfüllen.

Mittelfeld:

Zoltán Stieber  – Einer der großen Lichtblicke, der bei bei uns in Aachen richtig aufblühte. Ich hätte ihn gerne noch etwas länger bei uns gesehen, zumal uns (und speziell Benny Auer) im Jahr darauf seine Läufe auf der Außenbahn mit den Flanken im richtigen Moment schmerzlich fehlten.

Simon Rolfes – Auch zu ihm muss ich sicher nicht viel sagen, gehört er doch zu denjenigen, die den großen Durchbruch in der Bundesliga geschafft haben, ohne dabei aber irgendwelche eigenartigen Allüren zu entwickeln.

Josef „Jupp“ Martinelli – Der Kapitän des ersten Bundesligaaufstiegs und der Vizemeisterschaft darf in dieser Runde natürlich nicht fehlen. Dazu war er als Aktiver vielseitig einsetzbar und ist, wenn man die Stimmen seiner Wegbegleiter hört, eine absolute Respektsperson.

Karlheinz Pflipsen – Gehörte als Kapitän mit zu den Spielern, die in der Ära Schmadtke den Aufschwung mit eingeläutet haben. Brachte seine Erfahrung in die Mannschaft mit ein und machte im Pokal das scheinbar Unmögliche möglich.

Das Mittelfeld “fiél” mir besonders schwer. Zuerst musste ich einen Moment grübeln, wenn ich nominieren könnte, und kurz darauf hatte ich dann doch die Qual der Wahl. Da aber ein Spiel mit falscher 9 statt echtem Sturm für mich nicht in Frage kam, musste ich mich eben auf vier Protagonisten festlegen.

Sturm

Günter Delzepich – Ein sympathischer, bodenständiger Typ, der den gegnerischen Verteidigern und Torhütern das Fürchten lehren konnte. Das Geschehen um den Medizinball unterstreicht diesen Eindruck nur. In dem Zusammenhang mag ich auch das Interview mit Montanes, Delzepich und Landgraf im Zweite-Liga-Sonderheft von 11 Freunde empfehlen.

Erik Meijer – Auch wenn sein Intermezzo als Sportdirektor tragisch endete, ist er als Spieler nach wie vor einer der ganz Großen der Alemannia-Geschichte. Selbst wenn er als Spieler einmal blass blieb, so war er als Typ immer wichtig für die Mannschaft, die er genauso wie die Fans jederzeit mitreißen konnte. Dank je wel!

Mein Sturm zeichnet sich durch eine Durchschlagskraft aus, die uns zuletzt leider etwas verlorengegangen ist. Gegnerischen Torhütern empfehle ich jedenfalls das Tragen eines Zahnschutzes, insbesondere wenn Medizinbälle in der Nähe sind.

Trainer

Der Trainer ist unbestritten Werner Fuchs. Als Co würde ich ihm gerne Peter Hyballa an die Seite stellen, dem ich nach wie vor einiges zutraue, wenn er sich nicht selbst im Weg steht.

Alemannia 11 Andre Braekling

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