ene Öcher Schäng (im hessischen Exil)

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Im Vorstand der FAN-IG

JeschkeSeit dem gestrigen Abend gehöre ich dem Vorstand der Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fan-clubs e.V. an. Ich wurde als einer der vier Beisitzer gewählt und werde ab sofort den Sprecher André Bräkling, den Geschäftsführer Dirk Habets, Schatzmeisterin Manina Kettler sowie die weiteren Beisitzer Jac Hirtz, Philipp Kunze umd Stephan Schankweiler unterstützen. WEITERLESEN… »

Vorstand raus!

Wenn eine vermeintliche Kandidatenvorstellung zur anstehenden Mitgliederversammlung damit endet, dass ein Verwaltungsratmitglied sein Amt niederlegt, dann sollte spätestens jetzt allen Mitgliedern der Alemannia klar sein: So kann und darf es nicht weitergehen!

Eigentlich, so empfand ich es übrigens auch bei der Mehrheit der erschienen Mitglieder am gestrigen Abend im Presseraum des Tivoli, wollte man sich die Kandidaten mal „ansehen“ und Ihre Vorstellung hören. Manch einer ist ja doch nicht so bekannt und kann wie Jupp Martinelli etwas spitz äußern „Wer bei der Alemannia Jupp Martinelli nicht kennt, ja, dann weiß ich es auch nicht.“

Gestern taten sich die Gräben zwischen den Mitgliedern und Vertretern sämtlicher Gremien allerdings weiter auf als ohnehin schon der Fall ist. Alemannias Präsident Dr. Nachtsheim und sein Präsidium stellten sich dabei eindeutig hinter die Kandidaten und Gremien und in keinster Weise hinter die Mitgliedschaft. Keine Spur von Diplomatie und dem Vorleben der doch so gewünschten Harmonie.

Dass ausgerechnet der dafür eher nicht bekannte Vorsitzende des Verwaltungsrates, Manfred Lorenz, versuchte ein wenig Ruhe und Besonnenheit einzubringen zeigt, wie ernst die Sache ist. Leider hat Herr Lorenz, wie auch fast alle Vertreter der Gremien, nicht verstanden, was einem Großteil der Mitglieder am Herzen liegt.

Das man sich gegen die mögliche Satzungsänderung ausspricht ist erstmal das gute Recht der Herren und nur legitim. Allerdings zeigten die von ihnen gebrachten Argumente, dass man sich, so auch der Präsident höchst selbst, scheinbar gar nicht erst mit dem Antrag beschäftigt hatte. Wie sonst ist zu erklären, dass man als Argument oftmals die Gefahr chaotischer Verhältnisse a lá Schalke oder Karlsruhe brachte? Hätten die Herrschaften sich mit dem Antrag beschäftigt, wüssten sie, dass dies gar nicht möglich ist.

Auch Professor Dr. Breuers Bemerkung, „es könne ja nicht sein, dass Mitglieder, die erst ein Jahr dabei sind, bereits Satzungsexperten sind“ war alles andere als angebracht und erinnerte an seine Aussage nach seiner Wahl zum Ehrenmitglied: “Ich habe alle meine Fahrten selber gezahlt.” Schließlich, und das wurde mehr als deutlich, sind wir einfach nur die krawallmachende „FAN-IG“. Eine sachliche Diskussion durfte erst gar nicht entstehen. Wie auch ? So sagte das Präsidium höchst selbst, der Antrag wäre ja sehr kurzfristig und unangekündigt gekommen.

Das genaue Gegenteil ist aber der Fall! So hatte die Satzungsgruppe die Abteilung sehr wohl kontaktiert und auch das Präsidium eingeladen mitzuwirken. Dieses hatte noch kurz vor der letzten Jahreshauptversammlung eine Teilnahme und Unterstützung an der Mitarbeit abgesagt, da man schlicht keine Zeit hatte, „über die Dinge drüberzuschauen“.

Jetzt der Mitgliederschaft zu sagen, man habe nicht damit gerechnet ist faktisch nicht wahr. Und als „Schmankerl“ obendrein kritisiert man die freie Meinungsäußerung des Verwaltungsratsmitglieds Klaus Offergeld als „nicht im Sinne des Vereins. Dies hätte ja abgesprochen sein müssen und gehöre sich nicht.“

Wertes Präsidium und Gremiker der Alemannia: Gerade Klaus Offergeld steht für den Dialog zwischen allen Parteien und Auffassungen. Ihm moralisch verwerfliches Verhalten vorzuwerfen (und die Dinge die im Anschluss gesagt wurden) ist so, als würden Sie dem Papst vorwerfen einen islamitischen Anschlag verübt zu haben. Plötzlich reden Sie von Moral und Prinzipien, machen aber unmissverständlich deutlich, dass die Moral- und Prinzipienvorstellung des Souverän, der Sie gewählt hat, unwichtig, egal und nicht angebracht ist.

Wer mich kennt weiß, dass mir sehr viel an harmonischem und fairem Ungang gelegen ist und dass ich ein äußerst diplomatischer Mensch bin. Gestern habe ich mich noch zurückgehalten und ihnen allen die Chance gegeben mich eines besseren zu belehren. Ich wäre sehr sehr gerne gestern Abend nach Hause gegangen und hätte dabei gedacht: “Sieh’ mal an! Das war mal wieder alles ein Missverständnis und die machen Ihre Arbeit sehr gut.” Darüber hinaus hätte ich ebenso gerne meine kritischen Artikel revidiert bzw. Dinge richtig gestellt. Aber da ihnen an Kommunikation mit Mitgliedern im allgemeinen und engagierten im speziellen wohl nichts liegt, beschränke ich mich ab jetzt auf das Nötigste: Vorstand raus!