ene Öcher Schäng (im hessischen Exil)

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Die erste Kiste DEGRAA

Otto Schneider, Betriebsbraumeister der DEGRAA GmbHEtwas scherzhaft war es gestern gemeint, als ich in einem einschlägig bekannten sozialen Netzwerk meiner Lieblingsbiermarke, dem Bitburger, absprach. Bitburger ist als CO-Sponsor bei den bäuerlichen Nachbarn eingestiegen. Ich finde die Brauerei mit dem in meinen Augen besten Bier hat ihrem Image damit keinen Gefallen getan.

Allerdings nicht nur deswegen habe ich mir gestern Abend noch einen Kasten der in Aachen wiederbelebten Biermarke DEGRAA gekauft. War es einst als obergäriges Bier dem Kölsch sehr verwandt, wurde es nun als Pils wiederbelebt und kostet 13,80 € 13,40 € pro 20er Kasten.
Es ist ein etwas milderes Bier und wird – noch – in Krefeld gebraut. Allerdings wollen die beiden Geschäftsführer bei steigender Nachfrage die Brauerei nach Aachen verlegen. Ich drücke die Daumen, dass es eine lokale Marke schafft sich zu etablieren und Fuß zu fassen.
Scheinbar zieht aber der „Hype“ um die „wiederentdeckte“ Biermarke. Nicht nur, dass es den berühmten Spruch vom Oma und dem Opa gibt, der Trend lokale Produkte zu (ver)kaufen setzt sich fort. So sammelt ebenso die Biermarke Lennet (allerdings obergärig) weiter Befürworter.

Opa wurde 100jährig, stets trank er Degraa obergärig.

Mir haben die zwei ersten Flaschen DEGRAA auf jeden Fall geschmeckt und ich kann es ohne Vorbehalte weiterempfehlen. Ich drücke den beiden Gründern die Daumen und würde mir wünschen, dass DEGRAA, aber auch das Lennet, einige Biermarken wie König Pilsener oder DAB aus den Öcher Kneipen verdrängen könnten, denn Öcher drenkt öcher Bier.

Eine Kiste DEGRAA gibts für 13,40 € zzgl. Pfand