ene Öcher Schäng (im hessischen Exil)

Einträge mit dem Schlagwort Oche

Ein Gruß an die Heämet

Alemannenweg in FriedrichsdorfSollte ich hier in Friedrichsdorf nochmals umziehen, so habe ich zumindest schon die passende Straße gefunden. Seit zwei Jahren wohne ich nun in diesem Ort der meinen Namen trägt. Die Zeit ist wahrlich verflogen und 260 Kilometer bis ins heimatliche Aachen sind zum Glück kein Hindernis. Die „Heämet“ nah und doch fern.   WEITERLESEN… »

Was ein Gebabbel

Die erste Woche in der „neuen Heimat“ ging verdammt schnell rum. Ich sage Euch: an das Hessische Gebabbel muss ich mich echt gewöhnen, ein Aagepackte werde ich aber so schnell nicht werden. Auch an das Verkehrsaufkommen muss ich mich echt gewöhnen. Die morgendlichen 23 Kilometer von Friedrichsdorf nach Frankfurt-Rödelheim sind meist in 20 Minuten bewältigt – oder mal in 60. Erinnert irgendwie trotzdem an die vielen Baustellen in Oche. Es ist echt der Wahnsinn, wie viel hier auf den Straßen los ist und das man bei nahezu jeder Fahrt im Stau steckt. Zumindest ist mir dies seit meinem ersten Tag am Dienstag so ergangen.

Abgesehen von diesen Autobahngeschichten muss ich sagen, dass die ersten Tage hier richtig klasse waren und meine neue Arbeitsstelle sich bereits jetzt als echter Glücksfall herausstellt. Einen netten Dienstwagen habe ich bekommen (Mercedes A-180), sitze in einem riesen Büro und habe erstklassige Kollegen. Also die Basics stimmen definitiv.

Das mein erster Arbeitstag in einigen Bundesländern ein Feiertag ist, war mir egal. Denn dank des eben Nicht-Feiertages waren die Süßes-oder-Saures-Schmarotzer nur einige Male an der Klingel. Die Berichte aus Aachen klingen da wesentlich grausamer.

Auch das beschauliche Friedrichsdorf ist ein angenehmer Ort zum Leben und Wohnen. Im nahegelegenen Bad Homburg vor der Höhe wirbt man dagegen mit „Champagnerluft und Tradition“. Ich sage es mal so: Gewisse Eindrücke, die nun sicherlich vor dem geistigen Leserauge im Kopfkino abspielen, treffen durchaus zu ;)

Zum Glück liegt Friedrichsdorf direkt an der Grenze zum Taunus. Es geht zwar nix über die Eifel, aber im Taunus lässt es sich auch ganz hervorragend wandern und spazieren. Gerade jetzt im Herbst einfach nur gigantisch. Daher werde ich jetzt erstmal die letzten Herbsttage genießen und mich dem anstehenden Umzug widmen. Denn erst ab dem 01.12. gibt es die neue Wohnung – und dann auch wieder DSL, das habe ich nämlich momentan nicht…

Ein neues Kapitel

derFriedri.ch sagt Oche adie daHeute Abend geht es für mich nach Frankfurt und ich sage Adie’da Oche. Am 01.11. beginne ich bei der Ultracopie GmbH einen Job als Seniorverkäufer für Officelösungen (Drucker-, Kopierer-, Softwarelösungen). Ich folge aber auch meinem Herzen: Meine Freundin, ein Öcher Mädchen, arbeitet und lebt schon länger dort. Ein paar Worte zum Abschied, die sich sicher leichter lesen, als dass sie geschrieben sind.

Sentimental will und werde ich zwar nicht sein, allerdings gehörte ich noch bis vor 6 Monaten zu dem Schlag Öcher, der sich niemals hätte vorstellen können, dieses wunderschöne Fleckchen zu verlassen. Nach reiflicher Überlegung, vielen schlaflosen Nächten und ausführlichen Gesprächen mit den Freunden ist klar: Datt fluppt schon! Oche is’ innet Hazz än blevt för immer meng Heämetstadt.

Alleine der Alemannia-Spiele wegen, werde ich oft genug nach Aachen kommen, sofern diese Samstags oder Sonntags stattfinden. Beruflich und privat natürlich ein großer Schritt, aber dies bedeutet nicht, dass ich meine Heimat aufgebe oder gar vergesse.

Der Blog wird selbstverständlich in gewohnter Form weitergeführt. Über die Alemannia, über Aachen, in Zukunft aber auch als Exil-Öcher mit weiteren lesenswerten Eindrücken aus Hessen.

Wie es die Ironie des Schicksals will, ziehe ich auch nicht einfach irgendwo ins Rhein-Main-Gebiet. Passenderweise trägt der Ort meiner Wahl den Namen Friedrichsdorf und liegt in der Nähe Bad Homburgs.

In den kommenden Wochen kann es daher auf dem Blog etwas ruhiger zugehen. Ich werde die Heimat allerdings mit Infos versorgen und soooo weit weg bin ich dann doch nicht. Es gibt da zum Beispiel den Heimatblog vom Bernd, die Lieder der 4 Amigos auf meinem iPhone und center.tv den Heimatsender.

Zufall wird es heute daher nicht gewesen sein, als über die Pinnwand bei facebook ein Lied geteilt wurde, das wohl nicht besser passen könnte für diesen Moment (und für die, wenn ich von der A544 abfahre): Oche, dich werd’ ich niemals satt

TSV Blogs 2011

Mittlerweile gibt es gleich mehrere lesenswerter Seiten und Blogs im WorldWideWeb , die über die schwarz-gelbe Leidenschaft schreiben. Aktuell sind sowohl die sportlichen Artikel, als auch das Drumherum eher besorgter Natur, dennoch möchte ich Euch die sehr lesenswerten Blogs nicht vorenthalten und kurz vorstellen. WEITERLESEN… »