ene Öcher

Einträge mit dem Schlagwort Niederlage

Es riecht nach Abstieg

10 Spiele ohne Sieg -oh weia AlemanniaErik Meijer sollte besser der dritte Fanbeauftragte werden. Nach der desolaten Leistung seiner Kicker, beruhigte er die Fans auf den Rängen und hielt die Hundertschaft der Polizei von ihrem Premierenaufmarsch auf dem Tivoli ab. Dabei ist er nicht unerheblich mitverantwortlich für diese schlechten Ergebnisse. Er hat die Mannschaft mit zusammengestellt. So oder so: ein scheiss Abend. WEITERLESEN… »

Gugge mal der Fungell!

SKYbar in HessenAm Samstag hatte ich echt Mitleid mit dem neuen Trainer der Alemannia. Friedhelm Funkel sah leidenschaftslose 90 Minuten Fußball seines neuen Teams. Dabei machte der nicht wirklich stärkere Gastgeber aus Berlin nur eine Sache besser als die Alemannia: Gewinnen wollen. WEITERLESEN… »

Auswärtsheimspiel

Aus mehreren Gründen fühle ich mich auf dem Tivoli einfach überhaupt nicht mehr wohl. Ganz im Gegenteil. Die letzten Besuche am Tivoli sorgten eher für Frust und Aggression statt Freude, Euphorie und Stimmung.  Dazu tragen gleich mehrere Faktoren bei* und ich schaute also zum ersten Mal ein Heimspiel in der Ferne am Fernsehbildschirm. Der „Printenduevel“ und ich kamen aber aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. WEITERLESEN… »

Alemannia up and down

Immerhin auch was Positives: Die Schwenkfahne wurde eingeweihtWas ein Wochenende in schwarz und gelb… Für unseren Fanclub, die Sportfreunde Kaiserstadt, im Grunde ein sensationelles Wochenende, aber irgendwie wollte und sollte es einfach nix werden mit dem kompletten Hammerwochenende.

Wie auch?! Wenn ein Wochenende mit einer solchen Tragödie beginnt, wie die Welt es in Oslo miterleben musste, sich die Katastrophe der Loveparade jährte und dazu das Wetter die entsprechende Synphonie bot? Die Vorzeichen standen einfach nicht auf unserer Seite.

Obwohl es einen echten Grund gab sich zu freuen – wir konnten unsere Schwenkfahne einweihen – gingen wir mit hängenden Köpfen nach Hause. Ich empfehle daher Steffens Bericht auf unserer Fanclubseite und schließe mit einem Zitat aus dem Alemannia-Fan-Forum, dass ich so unterschreiben kann:

Merkwürdig fand ich auch die Stimmung auf dem Nachhauseweg nach Spielende: Um mich herum kaum Flüche oder agressive Sprüche, stattdessen eine Art Begräbnisatmosphäre. Fast bekam man den Eindruck, viele haben sich innerlich mit dem Niedergang ihres einstigen Lieblingsverein bereits abgefunden.Trauer, nicht Ärger dominierten.
Ich denke, die ganze inzwischen ziemlich offensichtliche Finanzierungskatastrophe dämpft die Beigeisterung ganz schön ab. Viele wissen, dass unser (mittelfristiges) Schicksal nicht mehr vom Tandem Meijer/Hyballa, sondern von irgendwelchen Geldgebern abhängt. Das Interesse am Sport sinkt, weil es von den Schatten der Finanzprobleme erdrückt wird. Dann sind gefährliche Gedanken wie “..was soll dieses Spiel,wenn wir den Laden ohnehin bald zumachen müssen” nicht mehr weit – ein Stimmungskiller. Der “Trick”, uns den Begriff des “Ausbildungsvereins” schmackhaft zu machen, zündet auch nicht richtig. Immer nur auf eine Saison fixiert zu sein, die mit Ausleihspielern und danach zum Verkauf stehenden Leistungsträgern bestritten wird, findet nicht jeder prickelnd – wo bleibt die positive Perspektive? Wenn einen das Spiel dann auch noch nicht aus dem Sitz reißt, weil einfallsloses Ballgeschiebe dominiert, ist das Krankheitsbild “Alemannia-Depression” komplett! (franz-jupp)