„Spitzenreiter! Spitzenreiter! Hey! Hey!“

TSV - Fortuna Duesseldorf 23.08.2014

10 Punkte, 3 Siege, 1 Unentschieden. Alemannia liegt nach dem vierten Spieltag der Regionalliga West auf dem ersten Tabellenplatz. Am Samstag zeigte die Mannschaft von Trainer Schubert einen tollen Fußball. Öcher, geht mal wieder zum Tivoli! Weiterlesen

Der letzte Pfiff

“Et is gebührt” würde der Öcher sagen. Der letzte Abpfiff eines Pflichtspieles auf dem alten Tivoli ist erfolgt. (Das Spiel der Fanauswahl gegen die Tradiotionsmannschaft lasse ich einmal außen vor.) Mir fehlen gerade einfach ein wenig die Worte. Zu gut das Wetter, zu lecker das Bier und zu süß der letzte Sieg der Alemannia inklusive Elfmeter- und Freistoßtor.

Liebe Amateure, ihr wart’ heute die “Helden aus der zweiten Reihe” und für einen Tag ganz groß. Ich hoffe ihr seit Euch bewusst, welch besonderes Spiel heute gewesen ist. Ich finde, dass es heute ein viel schöneres und alemannischeres letztes Spiel war als die Spiele gegen Augsburg und Bremen. Aber jetzt möchte ich die Bilder von heute sprechen lassen. Danke Danke Tivoli! Du bist mehr als nur Beton…

Endlich wieder …ball

2xAlemannia, 2xHeimsieg - GEILNach den letzten turbulenten Tagen rund um die Jahreshauptversammlung und die Länderspielpause, war ich nach 21 Tagen richtig heiß auf das Heimspiel gegen die Löwen auf dem Tivoli. Dass am Abend auch noch das Heimspiel der Ladies in Black gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Vilsbiburg anstand, machte den Tag komplett schwarz-gelb. Und wie! Weiterlesen

Die Ladies von Alemannia Aachen

Alemannia Aachen ist nicht nur Fußball. Auch wenn die Herren in aller Munde sind und das Pokalspiel gegen den FC Bayern vor der Türe steht, darf man nicht vergessen, dass es auch noch eine andere sehr erfolgreiche Abteilung gibt: Die Mädels vom Volleyball – Erstligist! Am 21.12.2010 hatte ich es nicht geschafft zu meiner Premiere bei den  “Ladies in Black”, heute setzte ich einen meiner Vorsätze für das Jahr 2011 auch sofort um: Ab in die Neukölner Straße.

Ich war wohl nicht der einzige mit diesem Gedanken. 1.400, hauptsächlich Fans der Alemannia, fanden sich dort ein gegen den SC Potsdam. Darunter unter anderem Alemannias ehemaliger Präsident Horst Heinrichs, die Trainerin der belgischen englischen Frauen-Volleyball-Nationalmannschaft , Chefcoach Peter Hyballa und ein großer Haufen “anonymer Lutscher”. (Für nicht Kenner des alemannischen Internetforums www.alemannia-brett.de sei gesagt, dass es sich nicht um eine Beleidigung handelt!).

Stimmgewaltig und herrlich laut ging es in der Halle zu und aufgrund des Zuschauerandranges pfiffen die Offiziellen die Partie 10 Minuten später an. Die Spielerinnen, allesamt heiß wie Frittenfett, legten auch gleich ordentlich los. Das Spiel ging hin und her, kein Ball wurde aufgegeben und es gab teils spektakuläre Spielzüge, Rettungstaten und Schmetterbälle. Sauaass! Das war richtig geil! Und so tobte die ganze Halle, als die Ladies in Black den ersten Satz knapp für sich entscheiden konnten. Satz zwei ging, obwohl hart umkämpft, deutlich an die Gäste aus Potsdam.

Nach der Pause wurde es richtig spannend und bei toller Kulisse schafften die Mädels, deren Ziel der Klassenerhalt ist, mit dem Gewinn der Sätze drei und vier zum finalen 3:1ihren dritten Heimsieg. Diese Saison noch ungeschlagen in der eigenen Halle. Respekt und tolle Vorstellung! Jeder sollte echt mal zu einem Spiel der Volleyballerinen gegangen sein! Ich sage Danke Danke für einen tollen Abend! Und jetzt genießt die Videos und Bilder ;)

Unheimlich!

Es läuft schon die Nachspielzeit am Tivoli. Es steht 1:1 zwischen der Alemannia aus Aachen und den Gästen aus Osnabrück. Es war kein gutes Spiel. Die Alemannia verlor nach der verdienten 1:0 Führung durch Auer Kraft und Spielwitz – geschuldet dem tollen Pokalspiel am Mittwoch gegen Mainz. Es wurde das von vielen Fans vermutete Drecksspiel. Der VfL Osnabrück war nun nicht der stärkste Gegner aber sie kämpften und hatten auch Glück, dass der eher schlechte Schiedsrichter Bandurski einige Treter schlichtweg nicht verwarnte.

Die Beine der schwarz-gelben Truppe waren schwer nach der ersten Halbzeit und in der 58. Minute rutschte der Freistoß von Lindemann durch den Strafraum – weder Freund noch Feind kamen ran – und schlug zum 1:1 ein. Einen Foulelfmeter verweigerte der Schiedsrichter den Gästen – über einen Pfiff hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Allerdings hätte auch die Alermannia in der 45. Minute nach Foul an Auer einen Elfmeter bekommen müssen.

Es läuft also die 90. Minute. Einige – in manchen Blöcken viele – Zuschauer verlassen den Tivoli. In diesem Moment  tritt der schwache Aimen Damai einen Freistoß aus knapp 45 Metern in den Sechzehner – wieder verpassen Freund und Feind – und Tobias Feisthammel haut die Kugel zum 2:1 in die Maschen! Geil! YES! Bäm! Aber vor allem eines: unheimlich! Jaja, Helloween, aber die letzten beiden Heimspiele wurden kurz vor Schluss durch tolle Tore, Moral und Siegeswille entschieden. Seit nun 7 Pflichtspielen ungeschlagen – unheimlich! Es sind die Topteams, die solche Spiele gewinnen – und am Ende oben stehen…

Diese Saison ist schon jetzt eine tolle Saison! Am 21./22. Dezember kommt ein weiterer Erstligist zum Pokalspiel an den Tivoli. Gegen die Eintracht aus Frankfurt wird die Hütte voll sein, da gehe ich von aus.

Runde Drei – Alemannia ist dabei

“Der TSV ist wieder da! Der TSV ist wieeeeeder da! Der TSV ist wieder da!” skandierten ca. 24.757 Fans der Alemannia gestern Abend. Coach Peter Hyballa hatte nicht zu viel verspochen: Seine auf den Rasen geschickte Elf war von Minute 1 bis 90 die überlegenere Mannschaft und gewann am Ende verdient mit 2:1 auf dem heimischen Tivoli. Auer und Höger erzielten die Tore – Szalai konnte zwar verkürzen – und schossen die Alemannia in Runde 3.

Pokalabende können in Aachen schon mal was besonderes sein.  So schickte man unter anderem schon zwei mal die Bayern nach Hause, Werder Bremen im Elfmeterschießen und Borussia Mönchengladbach versuchte sich ebenfalls hier vergebens. Gestern Abend war der aktuelle Tabellenführer FSV Mainz 05 zu Gast – mit Ex-Alemanne Lewis Holtby. Nur dass eben Dieser bis auf einen Pass auf Ivanschitz nichts auf die Kette bekam. Im Gegenteil: In der 25. Minute verliert der kleine Wirbelwind den Ball an Uludag, dieser setzt Arslan in Szene. Tempospiel der Öcher und der Türke sieht unseren Paprikastürmer Stieber auf links mitlaufen. Es kommt der Pass auf Benny Auer – den Ex-Mainzer – und der drückt die Kugel zum 1:0 über die Linie vor der Südkurve. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Toooooooooooooor für die Alemannia! Ein ganzes Stadion flippt aus. Die Stimmung auf den Rängen wurde immer besser.

Aachen erspielte sich durch Leidenschaft, Mut und Siegswillen weitere tolle Chancen. Bis zur 60. Minute hätten Auer, Stieber oder Uludag je einen Treffer machen können – wen nicht gar müssen. Ejal wa! Weisse warum? Höger hat nach einer missglückten Kopfballabwehr von Karhan den Ball aus guten 22 Metern links in den Winkel. Unhaltbar für Wetklo – und alle so: Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Tor für die Alemannia! Leckens am Moka! Was ein Traumtor von Höger! Hätte der gute Stahl von der TUS aus Koblenz nicht ein Ding aus 61 Metern gemacht, wäre Höger sicherlich der Topfavorit auf das Tor des Monats.

Risse, der in der Halbzeitpause für den blassen Holtby kam, setzte in der 68. Minute Szalai – ebenfalls eingewechselt – in Szene. Mustergültige Flanke auf den Erpel und es stand 2:1. Es folgten gute Konter der Alemannia, bei denen Gueye und Junglas das 3:1 respektive 4:1 machen konnten.

Der Abpfiff war der Startschuss für stehende Ovationen. Junglas, Arslan und Höger stürmten an die Eckfahne und hatten sich einen besonderen Jubel ausgedacht: Sie coverten die Mainzer Boygroup und vollführten ihre Art des Bandjubels mit Luftgitarre, Luftgeige und der Eckfahne als Mikrofon.  Nichts Anderes hatte sich diese Truppe verdient. Jeder hat sich den Arsch aufgerissen, jeder hatte ein unglaubliches Laufpensum, fantastische Pass- und Zweikampfwerte und nicht zuletzt: Wille, Herz und Leidenschaft. Danke Erik! Danke Eric! Danke Peter! Nicht umsonst und vollkommen zu Recht wurden van der Luer und Hyballa nach der Mannschaft gesondert vor die Kurve gefordert und durften sich ihre verdienten Ovationen abholen.

Mein Spieler des Tages ist übrigens Zoltan Stieber. Er war rechts wie links und fast an jeder Offensivaktion der Schwarz-Gelben beteiligt  und bereitete das 1:0 vor. Ich hoffe meine zwei Kartengewinner hatten so viel Spaß beim Spiel wie ich. Und weil es so geil war findet Ihr hier den Soundtrack zum gestrigen Spiel beim Bernd Büttgens und die Zusammenfassung vom ZDF gibt’s hier.

Die Kartengewinner und der “Weiterverschenker Paul.